The Prestige

The Prestige

Dies ist ein Gastbeitrag von Marcus. Mehr von ihm auf Twitter und in seinem Blog.

Kurzinhalt

Es beginnt alles im sich rasch wandelnden London der Jahrhundertwende.
In einer Zeit, in der Magier noch Idole und Berühmtheiten ersten Ranges sind, machen sich zwei junge Zauberer auf ihren eigenen Weg zum Ruhm. Während der raffinierte Robert Angier (HUGH JACKMAN) ein schillernder Unterhaltungskünstler in Vollendung ist, mangelt es dem ruppigen Puristen Alfred Borden (CHRISTIAN BALE) am angemessenen Stil, um seine kreativen und genialen Einfälle der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Zu Beginn sind sie noch befreundete Partner, die sich gegenseitig bewundern. Doch als ihr größter Trick entsetzlich fehlschlägt, werden sie zu lebenslangen Feinden – jeder darauf versessen, den anderen zu übertrumpfen und auszustechen. Mit jedem Trick, mit jeder Show steigert sich ihr grausamer Wettkampf, bis er keine Grenzen mehr kennt.
Sogar die durch Nikola Teslas wissenschaftliche Brillanz neu entdeckten Kräfte der Elektrizität machen sie sich für ihre Magie zunutze, während das Leben aller um sie herum auf dem Spiel steht.

Die Männersicht

Viele kennen Regisseur Christopher Nolan erst seit Batman Begins oder Batman: The Dark Knight. Dabei hat der gebbürtige Engländer bereits vor den Fledermausstreifen zwei sehr gute Filme gedreht, die allerdings nur den Wenigsten bekannt sind: Die Rede ist von den Überraschungserfolgen Memento und The Prestige.

Gerade The Prestige weiß durch seine hochkarätige Besetzung zu überzeugen. Denn neben dem Batman Regisseur, spielt Batman selbst die Hauptrolle: Christian Bale!

Ende des 19. Jahrhunderts versuchen zwei befreundete Zauberer (Christian Bale und Hugh Jackman (X-Men)) sich gegenseitig mit der perfekten Illusion zu überbieten. Freundschaft wird zur Rivalität, aus Freunden werden erbitterte Feinde im Wettrennen um die Gunst des Publikums.

Dabei schreckt der Protagonist Bale vor nichts zurück: Sabotage, Selbstaufgabe und Mord sind Mittel, die er einsetzt um den Schein zu wahren. Das Ganze in einem surrealen England, das Tim Burton selbst nicht besser hätte einfangen können. Doch im Spiel mit doppeltem Boden ist nichts so, wie es zunächst scheint.

Wer wenig Fantasie mitbringt, oder mit der Welt von Tim Burton nicht viel anfangen kann, sollte die Finger von diesem Film lassen. Wer allerdings gern von phantasievollen Geschichten unterhalten wird, ist hier genau richtig und bekommt Starkino auf höchstem Niveau, fernab des amerikanischen Mainstreams, geboten.

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Trailer

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