Science Fiction, Thriller
Schauspieler / Regie:
Christopher Nolan, Ellen Page, Joseph Gordon-Levitt, Ken Watanabe, Leonardo DiCaprio, Tom Hardy
FSK: 12
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Dom Cobb (gespielt von Leonardo DiCaprio) ist ein begnadeter Dieb, der absolut beste auf dem Gebiet der Extraktion, einer kunstvollen und gefährlichen Form des Diebstahls. Cobb stiehlt wertvolle Geheimnisse aus den Tiefen des Unterbewusstseins, wenn der Verstand am verwundbarsten ist – während der Traumphase.
Dank seiner seltenen Begabung ist Cobb in der heimtückischen, neuen Welt der Industriespionage heiß begehrt. Doch diese Existenz hat auch ihre Schattenseiten: er wird auf der ganzen Welt gesucht und hat alles verloren, was er liebte. Eines Tages bietet sich ihm die Chance zur Rettung. Ein letzter Auftrag könnte ihm zu seinem alten Leben zurück verhelfen, aber nur, wenn ihm das absolut Unmögliche gelingt, die so genannte INCEPTION. Statt eines perfekt ausgeführten Diebstahls müssen Cobb und sein Spezialistenteam das genaue Gegenteil vollführen. Ihr Auftrag lautet nicht, eine Idee zu stehlen, sondern eine einzupflanzen. Sollte ihnen das gelingen, wäre es das perfekte Verbrechen.
Wenn du Inception noch nicht gesehen hast, dann solltest du ab hier nicht weiterlesen. Alle weiteren Infos auf eigene Gefahr, es könnte zu verwirrenden Träumen führen ;-)

Ein Film ganz nach meinem Geschmack. Schnelle Bilder, actionreiche Handlung aber dennoch soviele Fragen, die nur schwerlich direkt beantwortet werden. Dieses Gefühl “wah? wahh? wie jetzt.. Moment, nochmal bitte” zieht sich durch den gesamten Film und noch weit bis nach dem Filmende zu Hause. Selten habe ich direkt nach so einem Abend den Drang verspürt im Internet nach Interpretationen und Erklärungen zu suchen (siehe unten).
Inception ist einer dieser Filme, welcher immer mehr Details bei erneutem Ansehen enthüllt. Auf die DVD-Veröffentlichung bin ich deshalb besonders gespannt. Oder habt ihr beim ersten Anschauen bemerkt, dass Cobb nur in den Traumwelten einen Ehering trägt und nicht in “seiner” Wirklichkeit? Davon gibt es noch eine ganze Reihe solcher Hinweise, die man zunächst gar nicht bemerkt.
Um eine Interpretation zu ermöglichen, muss man sich vor allem Anderen erstmal über die 5 Ebenen im Film bewusst werden. Eine grafische Aufbereitung habe ich bei Cinema Blend gefunden.
Ich finde es bei diesem Film gewagt, sich bereits nach dem ersten Kinobesuch für eine Interpretation fest zu legen. Alleine die Frage, ob es sich am Ende noch um die Realität handelt oder Cobb weiterhin am träumen ist, lässt jeden Interpretationsansatz schwanken.
Bis ich Inception nochmal gesehen habe, gehe ich von diesen Annahmen aus:
Der Regisseur Christopher Nolan hält sich sehr bedeckt mit Erklärungsversuchen, was die ganzen Spekulationen um diesen Film natürlich nur noch anheizen. Man darf gespannt sein, was in dieser Richtung noch veröffentlicht wird.
Interpretation – “Alles ein Traum”
chud.com
Verschiedene Interpretationen zusammengefasst (deutsch)
negativ-film.de
Fragen rund um Inception mit über 3000 Kommentaren (englisch)
CinemaBlend
Was haltet ihr von Inception?
Kennt ihr noch andere gute Filme mit dieser Thematik?
Ja, das wirklich ein interessanter Film. schwer zu folgen fand ich ihm nicht (also diese Hä-Momente hatte ich eher weniger), aber ich übersehe bei sowas einfach gerne viele Details (wie der von dir angesprochene Ring) usw. Ich denke ich werde mir auch nochmal die DVD Fassung reinziehen, das sollte sich auf jeden Fall lohnen.
Fazit: Guter Film, man sollte allerdings wirklich wach sein beim gucken.
Guter Film. Und ja man sollte wach sein. Aber selbst dann verpasst man so viel. Eine Sache jedoch lässt mir keine Ruhe, weil ich bis jetzt in keiner Interpretation etwas dazu gelesen habe. Das ist der Kreisel. Ja Cobb kennt ihn und Mal auch. Also ist er kein Totem für Cobb…per Filmregel interpretiert. Von daher spielt er eigentlich keine Rolle. Aber wenn man ihm eine Rolle zu misst. Was unter den Filmischen Umständen möglich ist. Dann sollte man beachten, dass es noch jemanden gibt, der die Eigenschaften des Kreisels kennt. Saito nämlich. Er nimmt ihn gleich in der ersten Szene des Films in die Hand und dreht ihn. Mich macht stutzig, dass genau dieses Detail so früh am Anfang kommt. Man müsste diese erste Szene und die letzte analoge Szene mal vergleichen, ob es dort unterschiede gibt.
Beim Totem geht es ja darum zu erkennen, ob man in einem “fremden” Traum ist. Soweit ich mich erinnere, nimmt Seito zwar kurz den Kreisel, kenn aber ja nicht dessen Eigenschaften.
Womit der Kreisel am Ende des Films eigentlich auch irrelevant wird. Sollte es die Realität sein, so fällt der Kreisel irgendwann um. Sollte es aber der Traum von Cobb sein, so wird der Kreisel auch umfallen, denn es ist ja sein eigener Traum!
die kinder tragen nicht die gleiche kleidung, sie sind auch älter :) es wurden jeweils 2 schauspieler gecastet, einmal für die träume wo sie jünger sind und für das ende.
es ist eigentlich kein beweis aber ich finde es auch irgendwie egal. hauptsache cobb hat sich entschieden seine bessesenheit loszuwerden und einfach das was vor ihm liegt als realität zu akzeptieren.
Inception ist einer der besten Filme, die ich je gesehen habe. Ich werde ihn aber wohl noch ein paar Mal gucken müssen, um ihn wirklich zu verstehen …
Meiner Meinung nach ist das Ende ein Traum, weil als sie zu dem Chemiker gehen und selbst dieses “Betäubungsmittel” ausprobieren, will Cobb nachher seinen Kreisel drehen, es klappt nicht und er fällt runter. Danach sieht er sofort seine Kinder und den wehenden Vorhang. Ganz klar: er ist immer noch im Traum!
Ab da an sind sie in einem Traum und planen weiter Fischers Inception.
@Rebecca: Interessanter Ansatz! An die Stelle hatte ich noch gar nicht gedacht. Wir haben erst gestern Abend nochmal Inception angeschaut und irgendwie sind von Anfang an “Hinweise”, dass der gesamte Film immer noch eine Traumebene ist. Es bleibt zu hoffen, dass sich Chris Nolan irgendwann doch noch mal zu den Hintergründen äussert :)
Inception ist echt einer der beste Filme die ich bis zum heutigen tage gesehen habe. Meiner Meinung nach gibt es 2 Theorien
1. Man konnte in Cobbs Erinnerungen nie die Gesichter seiner Kinder sehen, weil er in diesem Moment gehen musste. Am Ende allerdings sieht er sie und sie sind eindeutig älter als am Anfang also kann es keine seiner Erinnerungen sein sondern kann nur die Realität sein
2. Möglichkeit: Cobb ist während des ganzes Films nur in verschiedenen Traumstufen
Das Ende ist ein Traum.
Wieso?
In der Realität trägt Cobb keinen Ring.
Bei diesem Abschnitt am Ende trägt er einen, ergo: Traum.