Die Stadt der Blinden

Die Stadt der Blinden

Kurzinhalt

Es beginnt ohne Vorwarnung: Am Steuer seines Autos wird ein Mann (Yusuke Iseya) blind: Er sieht nur noch weißen Nebel. Allen, die er trifft, widerfährt das gleiche Schicksal: seiner Frau (Yoshino Kimura), seinem Arzt (Mark Ruffalo), dem guten Samariter (Don McKellar), der ihn nach Hause brachte. Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Krankheit und die Regierung fällt eine Entscheidung. Alle an der Weißen Blindheit erkrankten Menschen werden in einer verlassenen Heilanstalt interniert, wo schnell das Chaos regiert. Und mittendrin ist der einzige Mensch, der von der Epidemie verschont bleibt: Die Frau des Arztes (Julianne Moore).

Die Männersicht

Kein Hollywood Popcorn Kino sondern der Eröffnungsfilm der Cannes Filmfestspiele. Die Dramatik wird hier nicht durch tolle Effekte generiert, sondern durch die Hilflosigkeit, die Stille, die Brutalität von Innen aber auch vom Staat und den niedersten Trieben der Menschen, welche in einem isolierten Gebiet miteiner auskommen müssen. Teilweise fühlte ich mich als Zuschauer echt sprachlos und beschähmt, denn nichts von diesem Film wirkt “unmöglich”. Man fragt sich eher, wann es genau so einen Fall in Echt geben wird.

Dieser Film eigenet sich meiner Meinung nach sehr gut zum Ausleihen. Auf jeden Fall sehenwert aber nicht immer wieder…

Die Frauensicht

Was passiert innerhalb einer Isolationsstation mit Infizierten einer unerklärlichen Seuche? Interessante Filmidee mit Darstellungen der verschiedenen sozialen Verhaltensweisen der Menschen. Der Film zeigt, wie schnell die Menschen ihre Macht ausnutzen, wenn es ums Essen geht. Trotz düsteren Szenen gibt es auch 1-2 Lacher im Film. Guter Sofakino-Film, aber im Kino hätte ich mich geärgert den an zu schauen.

Was auch interessant sein könnte

Die Stadt der Blinden [Blu-ray]      Die Stadt der Blinden: Das Buch zum Film      Blindness Soundtrack

Trailer